FAQ/ HgF - Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten

Die Eröffnung der Chocolaterie war nach Unterzeichnung der Gewerbeanmeldung am 23.10.2023 für den 17.11.2023 geplant (wir berichteten), wenn auch uns bewusst war, dass dies „sportlich“ sein wird.
Leider hat dies nicht realisiert werden können, weil sowohl die Finanzierung schwieriger wurde als erwartet, als auch die behördlichen Genehmigungen lediglich mündlich, nicht jedoch schriftlich, vorlagen.
Wir hoffen, dass Finanzierung und behördliche Genehmigungen noch von der Adventszeit 2023 erledigt sind, um entsprechend zur Wintersaison eröffnen zu können.

Wir arbeiten und verfeinern mit Schokolade in liebevoller Handarbeit. Hier arbeiten keine Maschinen, sondern echte Menschen. Dadurch haben wir viele Vorteile.

In erster Linie bereitet es uns selbst Freude, auf diese Art und Weise Schokoladen zu verfeinern. Ines, die Inhaberin der Burg Chocolaterie, hat bereits 16 Jahre lang Erfahrung in diesem Bereich zuvor sammeln dürfen und möchte es nicht missen.
Die Handarbeit hat zudem den Vorteil, dass energetisch gesehen die Liebe mit hinein fließt. Die positive Schwingung, die wir beim Herstellen empfinden und ausstrahlen, wird von der Schokolade aufgenommen und so an euch abgegeben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir ein wenig experimentieren können, was nicht nur für uns Vorteile mit sich bringt, sondern auch für die Kunden. Wir können neue Sorten ausprobieren ohne anschließend eine riesige Maschine reinigen zu müssen. Wir nehmen uns einfach eine kleine Menge der Schokolade ab und mischen sie mit Zutaten. So können wir schnell und einfach heraus finden, was wie schmeckt und welches Mengenverhältnis (nicht) passt. Anschließend brauchen wir nur das Werkzeug und die kleine Schüssel oder den Kessel reinigen. Ein jeder von euch hat die Möglichkeit, nach Absprache eigene Kreationen zu bestellen. Das heißt wir können mit euch zusammen schauen, welche Zutaten ihr mit Schokolade kombinieren möchtet und dies ggf. in die Tat umsetzen.

Unsere Schokoladen sind hochwertiger als die altbekannten klassischen Marken und NoNames aus den Geschäften, u.A. aufgrund des Verzichts von Fremdfetten. Natürlich möchten wir nicht abstreiten, dass es bei diesen Industriewaren nicht an Beleibtheit mangelt und es auch dort Billigware und hochwertige Produkte, und dennoch hat Qualität seine große Bedeutung. Unter Anderem, wenn es nicht nur um das reine Frustessen oder den Snack in der Brotdose für die Arbeit geht, sondern um den bewussten Genuss einzelner Schokoladenrippen.  Unsere Schokoladen verzichten auf z.B. Fremdfette oder Nougat (nicht verwechseln mit der Füllung, wir sprechen hier von der reinen Grundschokolade). Unter den Zutaten finden wir nur max. 4 Zutaten: Kakao, Zucker, ggf. Milch und ggf. Emulgator. Keine Zusatzstoffe. Zudem sind unsere Schokoladen länger conchiert, was einen besseren Schmelz mit sich bringt.

Und zu guter letzt heben wir uns damit ab, dass wir nicht nur den reinen Geschmack entscheiden lassen, wer es ins Sortiment schafft, sondern wir vereinen gesundheitliche Vorteile mit Schokolade. Wir schauen, welche Kräuter, Nüsse und andere Zutaten sich wie gesundheitlich auswirken und können so z.B. speziell stillende Frauen ansprechen oder unsere energetischen Schokoladen speziell für jene, die die Vorteile kennen (lernen wollen).

Ja und nein. Zartbitterschokoladen sind immer vegan. Zartbitterschokoladen enthalten im Gegensatz zur Vollmilchschokolade keine Milch. Das ist neben dem Kakaoanteil der Grund, worunter sich Zartbitter- von Vollmilchschokoladen unterscheiden.

Unsere Milchschokoladen enthalten aktuell noch klassische Kuhmilch einfach aus dem Grund als dass wir erst einmal klein anfangen und uns dann langsam vergrößern möchten/ können, insbesondere aus finanziellen Gründen. Und auch wenn viele sich eine vegane Zukunft wünschen, leben wir noch in einer Zeit, wo Milchschokoladen gefragter sind als Milchersatz-Schokoladen. Zukünftig werden wir sicherlich vegane „Milch“Schokoladen im Sortiment führen, welche bereits sich in der eigenen Entwicklungsphase befindet, für den Start unserer kleinen Familienproduktion jedoch ist es anders nicht möglich. Veganer dürfen jedoch sehr gern unsere Zartbitterschokoladen, Marzipan oder Burgella genießen. Wir orientieren uns bei der Erstauswahl unserer Grundschokoladen also daher nach eigenen Vorlieben, Nachfrage und Budget.

Da Ines seit 2003 verschiedene Lieferanten, seine Produkte und Preise kennt, haben wir einen realistischen Blick dafür, wie sich welche Trends entwickel(te)n, wie sich die Qualität unterscheidet, aber eben auch wie sich die Nachfrage für welche Schokoladen, Inhaltsstoffe und Herkünfte verhält. Produkte mit Milchersatz sind wesentlich teurer, als klassische Kuhmilch … und das muss in Vorkasse erst einmal gestämmt und dann aber eben auch abgenommen werden. Leider ist es uns nicht möglich, aktuell dieser Nachfrage nachzukommen.

Für all jene, die aus verschiedenen Gründen Milch meiden möchten oder müssen, können wir unsere Zartbitterschokoladen, Marzipan und Burgella ans Herz legen oder um Geduld bitten, ehe auch die veganen Sorten Einzug in unser Sortiment erhalten.

Leider nein. Unsere Schokoladen enthalten aktuell noch klassischen raffinierten Zucker oder Rohrohrzucker einfach aus dem Grund als dass wir erst einmal klein anfangen und uns dann langsam vergrößern möchten/ können. Und auch wenn viele sich eine zuckerfreie Zukunft wünschen, leben wir noch in einer Zeit, wo zuckerhaltige Schokoladen gefragter sind als zuckerfreie. Zudem ist Zuckerersatz wesentlich teurer als klassischer raffinierter Zucker, was uns sowohl den Einkauf (Vorkasse) erschwert als auch im Verkaufspreis sich widerspiegelt, was wiederum die Nachfrage senken wird. Bitte habt Verständnis dafür, dass es uns (noch) nicht möglich ist, diese Mehrkosten in Vorkasse leisten zu können.

Zum Nachdenken möchten wir noch Folgendes sagen: Schokolade ist aus unserer Sicht ein reines Genussmittel. Man verschlingt davon keine ganze Tafel, sondern man nimmt sich bewusst eine kleine Menge davon ab, um diese bewusst zu genießen. Wenn nun in diesem kleinen Stückchen raffinierter Zucker verarbeitet ist, dann wird einem der Körper es nicht übel nehmen, sondern kommt gut damit zurecht. Wenn man jedoch eine ganze Tafel futtert oder sonst ungesund lebt, dann wäre es vielleicht empfehlenswerter, seinen gesamten Zuckerkonsum zu überdenken und nicht in uns Chocolatiers den alleinigen Übeltäter zu suchen 😉

Zukünftig werden wir sicherlich Schokoladen mit alternativen Süßungsmitteln oder 100%igen Rohkakao im Sortiment führen, für den Start unserer kleinen Familienproduktion jedoch ist es jetzt anders nicht möglich. Wer zuckerarme Produkte wünscht, findet den niedrigsten Zuckergehalt in unserer 85 %igen Zartbitterschokolade oder in unserer 70%igen Bio Zartbitterschokoladen mit Rohrohrzucker.

Ja und nein. Unsere 70%ige Zartbitterschokolade stammt aus Bio Anbau in Peru. Damit wir das Bio Siegel führen dürfen, müssen wir jedoch extra Auflagen erfüllen und Gebühren zahlen, was am Ende mehr Aufwand und Kosten mit sich bringt, als tatsächlich von Nutzen ist, da sich durch diesen bürokratischen Aufwand nichts an der Schokolade selbst verändert. Jede Sorte wird einzeln verarbeitet und anschließend unser Arbeitsplatz gereinigt, ehe eine neue Sorte gegossen wird. Eine Vermischung mit nicht-Bioschokoladen ist somit so gut wie ausgeschlossen, berechtigt uns jedoch ohne bürokratischen Aufwand nicht dazu, das Siegel zu führen. Das heißt: Ob wir ein BioSiegel führen oder nicht, unsere Schokolade ändert sich dadurch nicht.

Unsere Zutaten sind aus verschiedenen Gründen nur teilweise aus Bio Anbau.

Langfristig werden wir sicherlich auch im Vollmilchbereich auf Bio Schokoladen umsteigen, aktuell aber testen wir uns erst einmal heran, wie Nachfrage, Angebot und Budget -sowohl von uns wie auch von Kunden- sich verhalten. Im Bereich der Grundschokoladen orientieren wir uns an der bisherigen Erfahrung und der damit zusammenhängenden Beliebtheit und unseren eigenen Vorlieben.

Ob und wann wir im Bereich der Zutaten auf Bio umsteigen liegt in erster Linie an Nachfrage, Angebot und Budget. Realistisch gesagt sind Bioprodukte deutlich teurer, was wiederum auch die Schokolade teurer macht und irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Nachfrage aufgrund des Preises sinkt.

Wir werden daher eng mit euren Wünschen und Feedbacks zusammenarbeiten, um langfristig zu schauen, wohin unsere Wege führen.  Wer selbst Kräuter, Weine o.Ä. herstellt, hat die Möglichkeit, diese Erzeugnisse von uns verarbeiten zu lassen und ggf. mit eigenem Layout zu verpacken.

Schaut daher gern regelmäßig auf unseren diversen SocialMedia Bereichen vorbei, wo wir euch über die Weiterentwicklung auf dem aktuellen Stand halten.

Lecithin ist ein Emulgator und sorgt dafür, dass sich die Bestandteile der Schokolade im flüssigen Zustand nicht trennen bzw. das Verrühren weniger Zeit beansprucht und das Temperieren leichter geht. Das erleichtert uns die Arbeit.
Wer darauf verzichten möchte, kann unsere 70%ige Zartbitterschokoladen verwenden; sie ist frei von Emulgatoren.
In unserem Burgella ist kein Soja- sondern Sonnenblumenlecithin verarbeitet.

Informationen zum Sojalecithin und deren gesundheitlichen Auswirkungen findet ihr z.B. hier

Unsere Produktion findet in einem eigens dafür her gerichteten Raum statt. Hier wurde gemäß hygienischer Vorgaben nach bestem Gewissen alles eingerichtet und gepflegt. Möbel, Werkzeuge und Kühlung stammen aus klassischem Gastrohandel. Gearbeitet wird in Arbeitskleidung und selbstverständlich Körperhygiene, regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion gewahrt. Regelmäßig wird der Raum grundgereinigt und die Lebensmittel gut verschlossen gelagert. Das Fliegengitter verhindert das Eindringen von Insekten bei Durchlüftung des Raumes. Auf das Tragen von Handschuhen verzichten wir bewusst, da erfahrungsgemäß ein Konditor ohne Handschuhe ein wesentlich besseres Gefühl für die Sauberkeit seiner Hände bekommt als jemand, der mit Handschuhen sämtliche Gegenstände anfässt ohne zwischendurch die Handschuhe zu waschen oder zu wechseln. Handschuhe sind in der Konditorei erfahrungsgemäß mehr ein optisches Sicherheitsgefühl als dass es tatsächlich hygienischer ist.

Unser Produktionsraum wird vorab von Behörden geprüft und genehmigt, zudem ist eine Schulung in HACCP nötig. Ohne das Wissen und Umsetzung rund um Hygiene, Sauberkeit und Lagerung ist eine Produktion nicht erlaubt.

Als Konditor ist es unsere Pflicht, schon ab Beginn der Ausbildung hygienisch geschult zu werden und Kurse dazu besuchen zu müssen. Ohne dieses Zertifikat dürfen wir nicht in einer Konditorei arbeiten. Außerdem wurde ich jährlich in der Sylter Schokoladenmanufaktur über die hygienischen Vorschriften informiert, sodass ich hier guten Gewissens hygienisch arbeiten kann. Zur Eröffnung der eigenen Chocolaterie musste eine Zusatzschulung hinzu.
Die Arbeitskleidung wird nur zum Arbeiten getragen, heiß gewaschen und die Hände vor jedem Arbeitsbeginn desinfiziert. Wer krank ist oder eine angehende Krankheit befürchtet, kuriert sich erst aus, ehe er die Arbeit wieder aufnimmt.

Wir verwenden nach bester Sorgfalt nur die Schokoladen und Zutaten, welche wir für die jeweilige Sorte benötigen. Ehe eine neue gemischt und gegossen wird, wird der Arbeitsplatz inkl. sämtlicher Arbeitsutensilien selbstverständlich gereinigt. Dennoch lässt es sich nicht vermeiden, dass Spuren übrig bleiben oder unbeabsichtigt irgendwo hinein fallen, das gilt für uns ebenso wie für die Hersteller unserer zu verarbeitenden Produkte. Wir möchten ausschließen, dass jemand, der empfindlich/ allergisch auf Spuren reagiert, mit unseren Schokoladen gesundheitliche Probleme bekommen könnte und sichern uns und euch ab, indem wir den entsprechenden Hinweis vermerken.

Wir arbeiten hier mit viel Handarbeit: Während die Industrie ihre Schokolade wortwörtlich am Fließband herstellt, beansprucht das Herstellen per Hand wesentlich mehr Zeit, Wissen, Feingefühl, Begeisterung, Können und Liebe. Dazu zählt nicht nur das reine Gießen, sondern auch das Temperieren, das Herausnehmen aus den Formen und das anschließende Verpacken per Hand. Auch die Vorarbeit wie das Erstellen der Zutatenliste, Nährwerttabelle und Erstellung und Verwaltung des Online Shops beanspruchen sehr viel Zeit. Nicht zu vergessen natürlich all jene Schritte, die notwendig sind, noch bevor die Schokolade überhaupt verarbeitet werden kann. 

Die Qualität einer Schokolade steigt durch die Wahl der Kakaobohne, durch die Dauer der Conchierung und durch den Verzicht von Fremdfetten. Eine unter “Hausfrauen” beliebte selbstgemachte Schokolade mit Kokosöl beispielsweise ist genau genommen “gestreckt”, da sie mit Fremdfetten versehen wurde, ebenso wie die Kuchenglasur mit Fremdfetten “gestreckt” wurde oder in manch anderen bekannten Industrieschokoladen beispielsweise Butterreinfett verarbeitet wurde (nicht in der Füllung, sondern in der Grundschokolade!) und somit die Schokolade dadurch minderwertig macht. Ob es schmeckt, ist eine andere Sache, hier geht es nicht um den Geschmack, sondern um die Qualität, und genau diese Qualität macht sich wiederum im Preis bemerkbar.

Nicht zu vergessen natürlich alle Kosten rund um das Ladengeschäft wie Miete, Strom, Wasser, ggf. Mitarbeiter, Steuern, Steuerberater, Verpackung, Versand, Software, Kassasystem, Barcode uvm. 

Obwohl es schon fast normal ist, dass Schokoladen im Kühlschrank gelagert werden, möchten wir an dieser Stelle empfehlen, es nicht zu tun. Grund dafür ist, dass im Kühlschrank der Zucker aufgrund der Feuchtigkeit auskristallisiert und dieser sich dann schmierig/ klebrig auf der Oberfläche absetzt. Das ist nicht nur optisch und in der Handhabung von Nachteil, sondern fördert auch die Ansiedlung von Keimen, d.h. die Schokolade verdirbt schneller.
Das andere ist, dass die Schokolade erst ihren vollen Geschmack entfalten kann, wenn der Schmelz mit wirkt. Nimmt man eine kalte Schokolade in den Mund, nimmt man weniger vom Geschmack wahr, als bei der idealen Temperatur von 15-18°C. Sollte eine kühle Lagerung, z.B. aufgrund heißer Sommermonate, nötig sein, dann empfehlen wir euch, die Schokolade in einem Behälter zu verschließen, und diesen Behälter im Keller oder Kühlschrank aufzubewahren. Vor dem Verzehr lasst ihr die Schokolade ein wenig bei Zimmertemperatur liegen.

Die idealen Lagerbedingungen sind trocken, lichtgeschützt an einem dunklen, geruchtsneutralen Ort bei 15-18°C.

Ja und nein. Unsere 70%ige Zartbitterschokolade stammt aus Fairtrade Anbau in Peru (siehe Video). Damit wir das Fairtrade Siegel führen dürfen, müssen wir jedoch extra Auflagen erfüllen und Gebühren zahlen, was am Ende mehr Aufwand und Kosten mit sich bringt als tatsächlich von Nutzen ist, da sich durch diesen bürokratischen Aufwand nichts an der Schokolade selbst verändert. Jede Sorte wird einzeln verarbeitet und anschließend unser Arbeitsplatz gereinigt, ehe eine neue Sorte gegossen wird. Eine Vermischung mit -nicht-Fairtrade-Schokoladen ist somit so gut wie ausgeschlossen, berechtigt uns jedoch ohne bürokratischen Aufwand nicht dazu, das Siegel zu führen.

Unsere Zutaten sind nur teilweise aus Fairtrade Herkunft.

Langfristig werden wir sicherlich auch im Vollmilchbereich auf Fairtrade Herkunft umsteigen, Aktuell müssen wir sowohl finanziell wie auch aus organisatorischen Gründen einen Mittelweg finden.

Schaut daher gern regelmäßig auf unseren diversen SocialMedia Bereichen vorbei, wo wir euch über die Weiterentwicklung auf dem aktuellen Stand halten.

Unsere Schokoladen sind größtenteils in Pergamentersatzpapier eingepackt, welche kompostierbar sind, nur einzelne ausgewählte Sorten werden in Alufolie eingepackt. Die Banderole besteht aus bedrucktem Papier (matt). Die Tüten sind aus Cellulose und somit ebenfalls kompostierbar über die Bio Tonne (nicht im Garten, dort wird es nicht warm genug). Die Etiketten der Tütenwaren bestehen aus bedruckter Pappe. Das Etikett auf Gläsern besteht ebenfalls aus Öko Papier. Unsere Versandkartons wurden -soweit vorhanden- nicht extra gekauft sondern bereits verwendeten Kartons “ein zweites Leben geschenkt”.

Wir versuchen, soweit möglich die Erzeugnisse ökologisch und nachhaltig einzupacken, können jedoch manche nachteiligen Einsätze (wie zum Beispiel Tesa oder Tacker zum Halten) nicht verzichten.

Dennoch: Wir empfehlen, die Schokoladen bereits vor Ablaufdatum zu verzehren und bis dahin an einem geruchsneutralen, dunklen Ort bei 15-18°C zu lagern.

Schokolade sollte glänzend sein und weder weiße Punkte noch einen klebrigen Film aufweisen. Beim Brechen hört man den klassischen Knack.

Entdeckst du nun weiße Ablagerungen, eine eher luftige Qualität oder einen klebrigen Film, dann stimmte etwas mit der Temperatur nicht. Das heißt die Schokolade ist bei ungünstigen Temperaturen wieder auskristallisiert. Das passiert zum Beispiel bei falscher Lagerung, etwa wenn der Raum zu warm (z.B. Sonneneinstrahlung durchs Fenster) oder zu feucht (z.B. Lagerung im Kühlschrank).

Das heißt, die weißen Verfärbungen bedeuten, dass die Kakaobutter sich getrennt hat und somit sich ungleichmäßig sichtbar verteilt. Eine klebrige Schicht auf der Schokolade bedeutet, dass der Zucker Feuchtigkeit gezogen hat. Beides sieht zwar unschön aus und verändert den Geschmack, ist jedoch nicht in dem Sinne verdorben.

Unsere Schokoladen werden temperiert eingepackt, jedoch sind auch wir nicht frei von Fehlern, auch wir können Fehler übersehen oder bei der Lagerung etwas versäumt haben. Sollte die Schokolade dich nicht in dem Zustand erreicht haben, wie sie es sollte, dann nimm gern Kontakt mit uns auf und wir versuchen heraus zu finden, worin die Ursache liegt und welche Lösung wir finden. Wir werden dann unsere Charge überprüfen und entsprechend schauen, ob und wie wir handeln.
Damit die Schokolade bei dir die Qualität nicht verliert, achte darauf, dass die Lagerungsbedingungen stimmen. Das Vergessen im Handschuhfach oder ein falscher Abstellort des Postlieferanten können sich nachteilig auswirken. Die idealen Bedingungen sind trocken, lichtgeschützt und dunkel bei 15-18°C.

Da wir nicht allzu fern von dem bekannten Produzenten entfernt wohnen, werden wir häufig als erstes mit dieser Frage konfrontiert. Daher möchten wir hier antworten:

Nein, wir möchten keine Konkurrenz sein, auch wenn wir uns selbst sogar dort beworben hatten, einfach aus dem Grund, weil Zotter viel zu groß ist und mehr Maschinen- als Handarbeit an der Tagesordnung steht.
Auch wir finden es spannend, welche Einblicke er gewährt, welches Angebot er hat und dass man dort wirklich einen faszinierenden Tagesausflug hin planen kann. Als Ausflugsziel ist Zotter wunderbar, zur Nachahmung entspricht es aber nicht unseren Vorstellungen. Wir möchten kein “Mega-Unternehmen”, sondern unsere Berufung im kleinen Rahmen erhalten. Zotter beginnt seine Arbeitsschritte bereits bei der Kakaobohne, wir hingegen erst bei der Schokolade selbst (s.o.). Zotter lässt die Mitarbeiter an Maschinen und Fließband arbeiten, wir hingegen temperieren und gießen mit Hand, Sorte für Sorte jeweils einzeln. Zotter hat viele Angestellte, wir hingegen wollen als Familienbetrieb klein bleiben. Wachstum ist gut und erstrebenswert, aber Zotter wie gesagt zu groß.

Das soll keine Kritik für Zotter sein, im Gegenteil. Das Unternehmen ist auf jeden Fall einen Besuch Wert, aber es ist eben ein völlig anderes Konzept.

Abgesehen davon mögen wir das Thema Konkurrenz nicht gerne. Es geht nicht darum, in Wettbewerb zu gehen, besser sein zu wollen, erfolgreicher oder beliebter. Es geht nicht darum, möglichst viel zu verdienen oder bessere Bewertungen zu bekommen. Auch auf einem Wochenmarkt steht in Bauer neben dem Anderen ohne die Konkurrenz darin zu sehen. Wir sind der Meinung, dass bei jeder Art von Arbeit jeder sich selbst treu bleiben sollte. Die Motivation, das zu tun was wir tun, sollte aus dem Herzen und dem inneren Feuer heraus kommen, weil wir Spaß an dem haben, was wir tun. Wir streben nicht danach, in Konkurrenz zu gehen sondern das zu tun, was uns erfüllt, darf sich aber natürlich Inspiration holen und Vorbilder haben. 
Wir machen einfach gern Schokolade. Ob Zotter, Lindt, NoName oder was auch immer in der Nähe ist oder nicht, spielt keine Rolle 😉

Nein, unser Arbeitsschritt beginnt nicht bei der reinen Kakaobohne. Ein Eiscafé beginnt auch nicht bei der Rohmilch und ein Bäcker nicht bei der Zuckerrübe.

Um die Kakaobohnen verarbeiten zu können, bedarf es viele Arbeitsschritte, Maschinen, Platz, Berufsgruppen und Zeit mehr. Das ist aktuell weder aus finanziellen Gegebenheiten möglich, noch haben wir die Räumlichkeiten oder die Zeit dazu.

Wir beginnen unsere Arbeitsschritte, wie in einer Chocolaterie üblich, bei der Schokolade selbst, welche wir in größeren Mengen geliefert bekommen und dann weiter verarbeiten. Daher haben wir auch keinen direkten Einfluss auf die Zutaten oder Rösttemperaturen, außer dass wir die Schokoladen als Solche auswählen und bestellen.

Ja, auch als Wiederverkäufer bieten wir unsere Schokoladen an. Die Mindestabnahme liegt dann bei 200 Tafeln. Nach persönlicher Gespräche und Vereinbarung erhälst du dann von uns die Erzeugnisse. Wahlweise können unsere Erzeugnisse so wie sie sind abgenommen werden oder mit eigenem Layout versehen, ggf. eigene Kreationen erstellt oder eigene Erzeugnisse (z.B. Wein, Kräuter, …) darin verarbeitet werden. Welche Möglichkeiten es gibt, kann gern im persönlichen Gespräch abgeklärt werden. 

Gern erklären wir dir hier, wie sich die Versandkosten berechnen.

Aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten der Post vor Ort und der Abhängigkeit des Versandgewichts und somit stark schwankenden Versandkosten je nach Schokoladenbestellung, haben wir uns entschieden, alle unsere Bestellungen via Hermes zu versenden. Haushaltsübliche Mengen passen in ein Standardpaket hinein unabhängig ihres Gewichts. Zudem hat Hermes wesentlich bessere Öffnungszeiten und kann auch am Wochenende aufgesucht werden, was es für uns organisatorisch wesentlich einfacher macht, als von diversen Schließzeiten der Post abhängig zu sein. Da sich die Post nun, im Gegensatz zum vorigen Vereinsprojekt, in der selben Straße befinden, ist es denkbar, langfristig auch die Post als Versandpartner auszuwählen.

Die Versandkosten sind im Warenkorb einsehbar und somit keine “Überraschung”, sie gelten unabhängig von Anzahl der Erzeugnisse oder dessen Gewicht.

Aus ökologischen Gründen versuchen wir, die Versandverpackungen so klein wie möglich zu halten. Damit die Schokoladen daher nicht im Versandkarton mit “Unmengen” an Füllmaterial platziert werden, greifen wir ggf. auf Briefumschläge zurück. Wir sparen dabei allerdings nicht an Versandkosten. Die Versandkosten können gern auch selbst auf der Homepage von Hermes eingesehen werden 

Ggf. generieren wir einen kleinen Aufschlag zu dem, was Hermes verlangt. Damit finanzieren wir damit zusammenhängende Fixkosten, da die Pakete nicht bei uns abgeholt sondern extra hingebracht werden müssen.